Befreite Jesidinnen müssen nun um ihre Kinder kämpfen

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Jezidisches Mädchen aufgenommen von Wadi, Irak 2015
Quelle: 
Copyright Wadi
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Nach dem Zusammenbruch der Terrorgruppe IS erlangten viele gefangene Jesidinnen nun die Freiheit. Doch nun betrachtet der irakische Staat aufgrund religiöser Gesetze ihre in der Gefangenschaft geborenen Kinder als Muslime, weil ihre Väter Muslime waren. Die jesidische Gemeinschaft, die immer wieder das Ziel der Veroflgung durch fanatische Muslime war, möchte muslimische Kinder nicht aufnehmen. Anderereits könnte es geschehen, dass die irakische Regierung die Kinder ihren Müttern wegnimmt, sie zur Asoption freigibt oder sogar in die Obhut männlicher Verwandter der Vergewaltiger, sofern sie sich ausfindig machen lassen. In dieser Situation haben Jan Ilhan Kizilhan, Medizinisch-therapeutischer Leiter des Sonderprojektes des Landes Baden-Württemberg für schutzbedürftige Frauen aus dem Irak, Holger Geisler, Herausgeber der jesidischen Zeitung Lalis Dialog und Thomas von der Osten-Sacken von der Hilfsorganisation Wadi, die seit langem im Irak aktiv ist, einen Aufruf zur Unterstützung von jesidischen Frauen und ihrer Kinder gestartet. Radio Dreyeckland sprach mit Prof. Kizilhan über die Situation der Frauen und darüber, was für sie getan werden kann.

 

Anm. das gezeigte Kind gehört nicht zu den Kindern, um die es in dem Artikel geht. Das Bild entstand kurz nach dem Völkermord des IS an den JesidInnen.